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Am 22. April startet die weltweite Woche des angeborenen Immundefekts. Mit dieser internationalen Kampagne soll auf das Krankheitsbild des angeborenen Immundefekts aufmerksam gemacht werden und die Diagnostik sowie die Behandlungsmöglichkeiten diskutiert und verbessert werden.

Der angeborene Immundefekt zählt zu den seltenen Erkrankungen in Deutschland. Es gibt aktuell rund 3000 diagnostizierte Patienten. Vergleicht man diese Zahl jedoch mit anderen Ländern muss von einer hohen Dunkelziffer an bisher unentdeckten Patienten ausgegangen werden. Die Symptome der Erkrankung unterscheiden sich kaum von „gewöhnlichen“ Erkrankungssymptomen, die jeder von uns mal haben kann, wie beispielsweise Erkältungserscheinungen oder Hautausschläge, weshalb die Erkrankung oft erst nach Jahren diagnostiziert wird. Jedoch treten solche Symptome viel häufiger als bei Menschen mit intaktem Immunsystem auf und schränken die Immundefektpatienten in ihrem Alltag stark ein. Bleibt der Immundefekt unentdeckt, drohen dem Patienten bleibende Schäden der inneren Organe und eine deutlich verkürzte Lebenserwartung.

Mit Medikamenten aus menschlichem Plasma können Patienten fehlende Bausteine des Immunsystems ersetzen und so ihre Lebensqualität wiederherstellen und ein weitgehend normales Leben führen.

Darum: Spende Plasma und werde zum Lebensretter!

 

Alle Informationen zur Woche des angeborenen Immundefekts gibt es in englischer Sprache unter www.worldpiweek.org/.

 

Informationen in Deutsch zum Thema angeborene Immundefekte gibt es auf der Internetseite der Deutschen Selbsthilfe Angeborene Immundefekte unter www.dsai.de.

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