Wie läuft eine Plasmaspende ab, wie kommt das Plasma vom Spender zum Patienten und wer ist auf diese Spenden dringend angewiesen? Bei ihrem Besuch im CSL Plasmacenter Nürnberg ließen sich die Bundestagsabgeordneten Dagmar Wöhrl und Michael Frieser die Abläufe und Hintergründe einer Plasmaspende erläutern. Centermanager Sven Schuhmann stand den CSU-Politikern Rede und Antwort. Ihr Fazit nach dem Besuch: „Wer Plasma spendet wird Lebensretter.“

Neben Unfallopfern, die Blutkonserven oder Blutplasma benötigen, sind es vor allem Menschen mit seltenen Erkrankungen wie beispielsweise einer genetisch bedingten Hämophilie („Bluterkrankheit“), Patienten mit angeborenen Immundefekten und Hereditärem Angioödem, für die Präparate aus Blutplasma überlebenswichtig sind.
Allein in Deutschland werden rund 16.000 chronisch Kranke mit Plasmapräparaten behandelt. Dagmar Wöhrl und Michael Frieser ist es ein wichtiges Anliegen, die Öffentlichkeit verstärkt für die Notwendigkeit von Plasmaspenden zu sensibilisieren:
„Die enorme Bedeutung von Plasmaspenden ist vielen Menschen leider nicht bewusst. Deswegen finde ich es wichtig, dies auch zu thematisieren und vor allem zu informieren und aufzuklären“, sagte Wöhrl. „Plasmaspender tragen in hohem Maße dazu bei, dass kranke Menschen wieder gesund werden oder mit einer schweren, chronischen Erkrankung ein möglichst normales Leben führen können“, ist Michael Frieser überzeugt.

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